Verein

Familientag

Familie und ETV – das passt!

Im Rahmen der Veranstaltungsserie zum 100-Jahr-Jubiläum des ETV Schindellegi stand am vergangenen Wochenende der Familientag im Fokus. Ausnahmslos alle waren vom Gebotenen begeistert.

1919 – vor 100 Jahren wurde der Etzel-Turnverein Schindellegi (ETV) gegründet. Die Vereinsführung entschied, dieses Jubiläum mit sechs Anlässen über das Jahr verteilt zu feiern. „Wir wollten uns selber als Mitglieder, die grosse Turnfamilie, aber auch die Bevölkerung in das Jubiläum miteinbeziehen“, erklärte ETV-Präsidentin Natalie Ott im Vorfeld. Am vergangenen Samstag stand der fünfte Anlass der Staffel auf dem    Programm: der Familientag.

 

Spiel, Spass und Sport

Das Organisationskomitee (OK) wollte insbesondere die Kinder zur Geltung kommen lassen und entschied sich für einen Familienwettkampf. Aber in welcher Form? „Alle Familien sollen eine Chance haben zu gewinnen, auch jene mit jüngeren Kindern“, erklärte OK-Präsident Roland Knobel und ergänzte: „Die einzelnen Disziplinen müssen zur Bewältigung nebst sportlichen Fähigkeiten auch Elemente wie Glück und Geschicklichkeit beinhalten.“ Die Wahl fiel auf das Feuerlöschen, ein Dominospiel, ein Garettenrennen, den Stiefelwurf, einen Hindernisparcours nebst Bullriding und dem Laser-Schiessen. 47 Familien mit insgesamt mehr als 300 Teilnehmenden nebst Zuschauenden sorgten auf der Anlage des Maihof-Schulhauses in Schindellegi für eine fantastische Atmosphäre. Und auch innerhalb der Familien schienen die Mitglieder das Ganze in zunehmendem Masse zu geniessen – waren doch Mama, Papa, Buben und Mädchen mehrfach gefordert und aufeinander angewiesen.

 

Grillieren als die Attraktion          

Das OK sorgte dann noch für eine Überraschung: Alle Teilnehmenden konnten abends an einem meterlangen Grillstand selbst zusammengestellte „Spiessli“ grillieren, garniert mit Zutaten und Desserts. Zwischendurch erfolgte die Rangverkündigung, mit der Ausrufung der Familie Schuler aus Rothenthurm als die beklatschten Erstklassierten vor der Familie Freimüller aus Schindellegi und der Familie Nauer vom Bauernhof Etzel-Sennrüti. Die Älteren schätzten die musikalische Unterhaltung der Etzel-Buebä. Für die Kleinsten war die Hüpfburg der Höhepunkt, dies nonstop und zwar stundenlang. Nicht wenige meinten, man sollte diesen Anlass wiederholen, auch ohne Jubiläum.

von Albert René Kolb